EURACTIV PR

An easy way of publishing your relevant EU press releases.

DIE LINKE.: Bundesregierung kann sich bei Airbus-Skandal nicht wegducken

Date

08 Oct 2017

Sections

Trade & Society

"Deutschland braucht endlich ein Unternehmensstrafrecht, strengere Managerhaftung und brutale Transparenz bei der Geldwäschegesetzgebung. Es dürfen nicht immer die Beschäftigten mit ihren Jobs für die Kriminellen im Nadelstreifen haften,“ kommentiert der Europaabgeordnete und künftige Hamburger Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi (DIE LINKE.) die Debatte über den Korruptionsskandal bei Airbus. Der stellvertretender Vorsitzende des Geldwäsche-Untersuchungsausschusses des Europäischen Parlaments (PANA) sowie Mitglied der interfraktionellen Arbeitsgemeinschaft zur Korruptionsbekämpfung ITCO weiter:

"Das Wirtschaftsministerium muss vollständig offenlegen seit wann sie über das Briefkasten- und Korruptionsnetzwerk bei Airbus Bescheid wussten - auch mit Blick auf die Beschaffungskriminalität von Airbus bei Rüstungsexporten. EADS/Airbus war in der Vergangenheit der wichtigste Begünstigte der Forschungsförderung zu Rüstungszwecken. 

Es ist ferner zu klären, ob über Schmiergelder auch Steueroptimierung stattgefunden hat. Die deutsche und die französische Regierung müssen angesichts der öffentlichen Beteiligung an Airbus erläutern wie zukünftig eine effektive Kontrolle der Unternehmenspolitik von Airbus stattfinden soll."

 

 

 

 

Kontakt
Büro Fabio De Masi
Mitglied des Europäischen Parlaments
0032 228 45 667

fabio.demasi@ep.europa.eu
fabio-de-masi.de
@FabioDeMasi

Jobs

Society of Audiovisual Authors
Internship - Communication & Public Affairs
EU40 - The Network of Young MEPs
Communications Assistant
European Patients' Forum
Senior Policy Adviser
Council of the Baltic Sea States
Project Officer
LOGOS Public Affairs
Communications intern
Overseas Countries & Territories Association (OCTA)
Project Officer - Administrative and Finance
European Patients' Forum
Senior Communications Manager