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Fondation EurActiv PoliTech erweitert EU-Journalisten-Trainingsprogramm mit der Robert Bosch Stiftung

Date

22 Dec 2011

Sections

Education
EU Priorities 2020

Ausschreibung für achtwöchiges Trainingsprogramm für junge Journalisten

Die Fondation EurActiv PoliTech und die Robert Bosch Stiftung erweitern ein innovatives Journalisten-Trainingsprogramm, das jungen Journalisten Erfahrungen in der EU-Politik und in Online-Medien vermitteln soll. Es besteht aus einem einwöchigen Intensivkurs in Berlin in Kooperation mit EurActiv Deutschland, gefolgt von einem sechs- bis achtwöchigem Praktikum mit der Fondation EurActiv PoliTech in Brüssel. Es dient der Vorbereitung auf eine fundierte Berichterstattung über EU-Themen.

"Das ist eine Win-Win-Situation sowohl für die teilnehmenden Journalisten als auch für deren Heimatredaktionen. Die Journalisten bekommen ein exzellentes Training zur EU-Politik sowie zur Nutzung von Online-Medien und verbessern so ihre zukünftigen Berufsaussichten. Die Redaktionen gewinnen für die Dauer des Projekts einen Teilzeitkorrespondenten in Brüssel und danach einen Kollegen mit exzellenten EU-bezogenen Erfahrungen. 2011 veröffentlichten in einem Pilotprogramm sechs Journalisten 160 Artikel, von denen 140 für die Heimatmedien genutzt wurden", erklärte Julian Oliver, Generalsekretär der Fondation EurActiv PoliTech.

"Das Ziel dieses erweiterten Projekts ist der Aufbau eines Netzwerks von jungen Journalisten, die Erfahrung mit der Arbeit auf EU-Ebene haben. ‚Wie kann man die EU lokal– und lokale Geschichten europäisch machen?" Dies wird das zentrale Thema sein’, sagte Joachim Weidemann, Gründer von EurActiv.de und ehemaliger Direktor der Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten.

“Mit diesem Trainingsprogramm wollen wir dazu beitragen, das Demokratiedefizit abzubauen, das in vielen Ländern die Debatten über EU-Politik begleitet. Wenn dieses Pilotprojekt Erfolg zeigt, können wir in Zukunft Bewerbungen von Journalisten aus weiteren Ländern in Betracht ziehen”, erklärte Christian Hänel, stellvertretender Leiter des Programmbereichs Westeuropa, Amerika, Türkei, Japan, Indien der Robert Bosch Stiftung.

Anfang 2012 werden zwölf junge Journalisten ausgewählt. Acht davon sollten aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, den Niederlanden, Polen, Spanien oder Großbritannien kommen. Die anderen vier aus Deutschland und/oder Österreich. (Zwei aus regionalen und zwei aus überregionalen Medien). Sie alle werden an einem fünftägigen Intensivseminar in Berlin teilnehmen. 

Auswahlkriterien sind unter anderem:

• Mindestens zwei, nicht mehr als fünf Jahre journalistischer Erfahrung; 

• Bestehendes Beschäftigungsverhältnis in einer Medieninstitution außerhalb Brüssels mit gültigem Presseausweis (Studenten, Freelance- und ehemalige Journalisten sind von der Bewerbung ausgeschlossen); 

• Kenntnisse über Online-Journalismus und Social Media;

• Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnis einer zweiten EU-Sprache; 

• Drei Beispiele publizierter Artikel, die einen sicheren Schreibstil in der Muttersprache belegen; einer davon mit EU-Bezug; 

• Empfehlungsschreiben des Entsendemediums, z.B. von dem Chefredakteur.

Das Seminar in Berlin befasst sich mit aktuellen Fallstudien und neuen journalistischen Techniken. Das Themenspektrum umfasst die "Europa 2020"-Strategie, die Digitale Agenda der EU, die Finanzmarktreform und die Energiepolitik. In dieser Phase werden die sechs meistversprechenden Nachwuchsjournalisten für die zweite Phase ausgewählt. Diese besteht aus einem sechs- bis achtwöchigen Praktikum in Brüssel, einer Reise zu einer Plenarsitzung des EU-Parlaments in Straßburg, Interviewgelegenheiten mit VIPs, Zugang zu einem EU-Gipfel. Dieses Training findet zwischen März und Oktober 2012 statt. Die sechs Teilnehmer werden von einer internationalen Jury der Fondation EurActiv Netzwerk Büros in Brüssel ausgewählt. Jedem Journalisten wird ein erfahrener Redakteur als Mentor und Coach zugeteilt. Jeder der ausgewählten Journalisten wird Artikel für EurActiv.com sowie für das Entsendemedium verfassen. Die ausgewählten Teilnehmer werden ihre Reisekosten nach und von Berlin und Brüssel/Straßburg sowie ihre Unterhaltskosten in Brüssel erstattet bekommen. Das Beschäftigungsverhältnis mit dem Entsendemedium bleibt unberührt.

Bewerbungen können ab sofort bis zum 30. Januar 2012 eingesandt werden. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: selection@euractiv.com und geben als Betreffzeile ‘RBS - EU Journalism Fellowship’ an. 

Weitere Informationen zur Robert Bosch Stiftung finden Sie unter: http://www.bosch-stiftung.de

Medienkontakte:

Julian Oliver, Generalsekretär, Fondation EurActiv, Tel.+32(0)2.226 5825, SecGen@EurActiv.com 

Daniela Vincenti-Mitchener, Chefredakteurin, Tel. +32(0)2.788.36.69, news@euractiv.com 

Christophe Leclercq, Herausgeber, EurActiv.com, Tel. +32(0)2.226.58.13, publisher@euractiv.com

Dominique Ostyn, Kommunikationsmanager, Tel: + 32(0)2 788 36 88, communication@euractiv.com 

Mitteilung an die Redaktion: 

Robert Bosch Stiftung GmbH: Die Robert Bosch Stiftung ist eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland. Ihr gehören 92 Prozent des Stammkapitals der Robert Bosch GmbH. Sie wurde 1964 gegründet und setzt die gemeinnützigen Bestrebungen des Firmengründers und Stifters Robert Bosch (1861-1942) fort. Die Stiftung konzentriert sich in ihrer Arbeit auf die Bereiche Wissenschaft, Gesundheit, Völkerverständigung, Bildung, Gesellschaft und Kultur.

Fondation EurActiv PoliTech ist eine belgische Stiftung, die im Januar 2003 ins Leben gerufen wurde. Ihre Aktivitäten sind unter anderem: Forschung; Beratung für europäische Medien; logistische Unterstützung von Partnern; Ausbildung (von über 100 Personen seit 2004). Fondation EurActiv berät EurActiv.com ebenfalls zur Redaktionsstrategie und medialen Unabhängigkeit. Langfristig weitet sie ihr Aufgabengebiet aus, will Training zu Politikinformationen verstärken und Medien außerhalb Brüssels helfen, Zutritt in EU-Kreise zu bekommen. 

EurActiv ist das Netzwerk unabhängiger Portale zu EU-Angelegenheiten und zählt - zusammen mit der Web 2.0 Plattform Blogactiv.eu - 609.000 Unique Users pro Monat. Das Netzwerk wurde 1999 gegründet und ist ein wichtiges Arbeitsinstrument für EU-Akteure (Institutionen, Wirtschaftsverbände, Nichtregierungsorganisationen, Think-Tanks, Medien und anderen), die die EU-Politik prägen oder beeinflussen. Das EurActiv-Netzwerk veröffentlicht Nachrichten und Informationen zur EU-Politik in 15 Sprachen aus Redaktionen in 15 europäischen Hauptstädten: in Belgien, Bulgarien, der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Litauen, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Spanien, Großbritannien und der Türkei. Die nationalen Politikportale des Netzwerks sind hier verfügbar: www.euractiv.com/en/Fixed/about/crosslingual.htm

Damit EurActiv seine Dienste kostenlos anbieten und seine Unabhängigkeit sichern kann, finanziert sich das Netzwerk aus vier Quellen: Firmensponsoring, EurActor-Mitgliedschaft, Online-Werbung und EU-Projekte. Allgemeine Sponsoren von www.EurActiv.com sind: Versammlung der Regionen Europas  (VRE), GE Energy, Enel, First Solar, the Nickel Institute, People First Foundation, United Technologies und VISA Europe. Sektionssponsoren von www.EurActiv.com sind: ArcelorMittal, Boeing, Camfil, Coca-Cola, Dow, Euro-ciett, General Electric, Honeywell, Microsoft, MSD, Swiss Mission to the EU, Trans Adriatic Pipeline, Unilever und Yara. Ein weiterer Unterstützer ist unter anderem die Organisation Internationale de la Francophonie.

EurActiv hat auch 60 “Content Partner” (NRO & Think-Tanks) sowie ca. 500 "Mitwirkende", die ihre politischen Positionen frei zur Verfügung stellen basierend auf der redaktionellen Diskretion von EurActiv. Anregungen willkommen: editor@euractiv.com. EurActiv-Inhalte können von anderen Medien frei weiterverwendet werden, die Quelle muss aber klar angegeben werden. Ein Beleg ist an content@euractiv.com  zu senden.

 

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