Fabio De Masi (DIE LINKE.) begrüßt Untersuchungen der Bürgerbeauftragten

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Fabio De Masi, Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Währung (ECON) sowie der Banking Union Working Group des Europäischen Parlaments, erklärt anlässlich der Wiedereröffnung der Untersuchung der Mitgliedschaft von Mario Draghi in der Group of 30, einer privaten Bankenlobbygruppe, durch die Europäischen Bürgerbeauftragen:

“Ich begrüße die Untersuchungen der Verbindungen des ex-Goldman Sachs Bankers Mario Draghi zur Finanzindustrie durch die Bürgerbeauftragte. Ich habe eine ähnliche Beschwerde wie die von Corporate Europe Observatory eingereicht. Die Rolle der EZB in der Bankenaufsicht war als Reaktion auf die Finanzkrise stark ausgeweitet worden. Es ist also höchst problematisch wenn Mario Draghi Mitglied in der Group of 30 ist, einem Club mit den Vorsitzenden der Banken, die er beaufsichtigen soll.“

De Masi hatte bereits Anfrage an die EZB zu Draghis Mitgliedschaft in der Group of 30 gestellt und einen eigene Beschwerde am 11.01.2017 an den Bürgerbeauftrage gerichtet.

 

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