„Mehr Freiheit auf dem europäischen Arbeitsmarkt!“

Date

09 Jul 2018

Sections

Global Europe

Frankfurt/Brüssel, 9. Juli 2018 – Der europäische Arbeitsmarkt benötigt keine weiteren Schranken oder neue Behörden. VDMA-Präsident Carl Martin Welcker fordert:

„Europa braucht nicht nur einen Binnenmarkt für Güter, sondern endlich auch einen europäischen Arbeitsmarkt mit mehr Freizügigkeit für die Beschäftigten. Regeln für den grenzüberschreitenden Einsatz von Arbeitskräften müssen abgebaut werden, statt neue Strukturen wie eine Europäische Arbeitsbehörde aufzubauen. Deshalb lehnen wir den Vorschlag der EU für eine solche Europäische Arbeitsbehörde entschieden ab. Sinnvoll wäre vielmehr, dass die EU-Kommission endlich mit aller Schärfe gegen die unverhältnismäßigen Anforderungen der Mitgliedsstaaten bei der Entsendung von Mitarbeitern ins europäische Ausland vorgeht. Denn auch die Vorgaben der EU-Entsenderichtlinie sind gerade für eine Hochlohnindustrie wie den Maschinenbau unnötig, schränken die benötigte Freiheit ein und verstoßen damit gegen die europäische Idee.“

 

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Der VDMA vertritt mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 226 Milliarden Euro (2017) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.